NZZ Online: International (206)

«Ali Khamenei ist der neue Hitler»

In einem aufsehenerregenden Interview mit der «New York Times» spricht der saudische Kronprinz über seine Feinde – und kommt zu bemerkenswerten Schlussfolgerungen.

Ägyptische Armee bombardiert nach Anschlag «Terroristen»-Verstecke

Ein hartes Jahr fĂĽr TrĂĽffelsucher

Wegen der Trockenheit gibt es im sĂĽdlichen Piemont sehr viel weniger Weisse TrĂĽffel.

Trump den RĂĽcken gekehrt

Der frühere nationale Sicherheitsberater der USA, Michael Flynn, soll zur Kooperation in der Russland-Affäre bereit sein. Da Flynn offenbar ein Scharnier zwischen Trumps Wahlkampfstab und russischen Regierungsvertretern war, kann man sich vorstellen, dass eine solche Kooperation im Weissen Haus ...

Nun trifft Pekings Bannstrahl den Vatikan

Mit einer Kehrtwende um 180 Grad hatte Panama sich von Taiwan losgesagt und Peking zugewandt. Nun wollen Pekings Machthaber auch Papst Franziskus auf den sozialistischen Pfad der Tugend zwingen. Der Vatikan ist der einzige europäische Staat, der mit Taiwan statt der Volksrepublik diplomatische ...

Pakistan lässt Chefterroristen frei

Ein Gericht in Pakistan hat Hafiz Saeed aus dem Hausarrest entlassen. Er gilt als Drahtzieher des blutigen Anschlags von 2008 in Mumbai. Die USA haben zehn Millionen Dollar auf die Ergreifung des Terroristen ausgesetzt.

In Luhansk ĂĽbernehmen die Sicherheitsdienste das Ruder

Der «Präsident» von Luhansk ist aus «gesundheitlichen Gründen» zurückgetreten. Die Silowiki, die vor wenigen Tagen gegen ihn geputscht hatten, triumphieren.

Die SPD beschwört die Notlage

Die grosse Koalition ist nicht wirklich der Wunsch der Politiker und der Bevölkerung. Aber die SPD hofft, gegenüber einer geschwächten Merkel in einer guten Position zu sein.

Die EU-Staaten versperren den östlichen Nachbarn die Türe

Die Ukraine, Georgien und die Moldau erhofften sich vom Gipfel in BrĂĽssel die Aussicht auf einen EU-Beitritt. Doch viele EU-Staaten stehen aus innenpolitischem KalkĂĽl auf der Bremse.

EU gibt London weitere zehn Tage Zeit für Zugeständnisse beim Brexit

London hat weitere zehn Tage Zeit, bezüglich des geplanten Austritts aus der Europäischen Union Zugeständnisse zu machen. Der Start der zweiten Verhandlungsphase Mitte Dezember sei noch möglich, erklärte EU-Ratspräsident Donald Tusk.

Syriens Opposition zeigt Einigkeit

Die syrische Opposition hat sich auf eine einheitliche Grundposition geeinigt, mit der sie Ende November in Genf zu den Uno-Gesprächen reisen werde. Russland möchte einen Frieden mit Asad. Die Opposition beharrt auf dessen Abgang.

Steinmeier trifft Merkel, Seehofer und Schulz zu gemeinsamem Gespräch

Der deutsche Bundespräsident Steinmeier hat die Vorsitzenden der Unionsparteien und der SPD in seinen Amtssitz Schloss Bellevue eingeladen. SPD-Parteichef Schulz will die Parteibasis über eine mögliche Regierungsbeteiligung abstimmen lassen.

Blutbad in einer Moschee im Sinai

Extremisten haben während des Freitagsgebets ein Blutbad in einer Moschee im Sinai angerichtet, mit Sprengsätzen und Gewehren. Mindestens 235 Personen kamen um, mehr als 100 wurden verletzt.

Wenn Unternehmer sich selbst verwalten sollen

Der zur Wiederwahl anstehende Präsident von Honduras will Entwicklungszonen schaffen, in denen die Unternehmer sich selbst organisieren – von der Polizei über die Justiz bis zum Steuerwesen. Dafür verspricht er Zehntausende von Arbeitsplätzen.

Nordkoreanische Fischer stranden in Japan – und wollen schnellstmöglich wieder zurück

Immer wieder landen nordkoreanische Fischer an Japans Küsten. Oft sind sie tot. Die Besatzung eines Boots, das Donnerstagnacht dort ankam, ist erstaunlich fit und wird derzeit von der japanischen Polizei verhört.

Trump sagt das Ende der Waffenlieferungen an Kurden-Miliz zu

Seit langem kritisiert die Türkei, dass die USA die Kurden-Miliz YPG in Nordsyrien mit Waffen ausrüsten. Nach Angaben der Regierung in Ankara hat der amerikanische Präsident Trump seinem Amtskollegen Erdogan nun zugesagt, die Lieferungen zu stoppen.

Hoffnungsschimmer fĂĽr Kataloniens gefangene Separatisten

Das Verfahren wegen «Rebellion» in Katalonien wird in Madrid zusammengeführt. Damit gibt es eine neue Rekursmöglichkeit für die inhaftierten Politiker.

Sie fĂĽllen das Machtvakuum der Farc und ĂĽbernehmen die Kokainproduktion

In Kolumbien haben nach dem Abzug der Farc vor einem Jahr  bewaffneten Gruppen das Machtvakuum übernommen. Die Armee sorgt nicht für die nötige Sicherheit.

Russland will Truppen in Syrien reduzieren

Russland will offenbar noch 2017 Truppen aus Syrien abziehen. Das kündigte ein russischer Militärführer in Sotschi an.

Eine russische Intrige läuft aus dem Ruder

Igor Setschin ist der Chef von Russlands wichtigstem Erdölkonzern, Rosneft, und Putin-Vertrauter. Nun steht er im Zentrum der grössten Kreml-Intrige der vergangenen Jahre. Einiges läuft nicht so, wie er sich das vorstellt.

SPD-Spitze zu Gesprächen mit anderen Parteien bereit

Nach fast 9-stündigen Beratungen hat die Spitze der SPD betont, einen Beitrag zur Lösung der Regierungsbildung leisten zu wollen. Mit wem sie sprechen möchten, liessen die Spitzenpolitiker offen. Rücken sie von ihrer Absage an eine Neuauflage der grossen Koalition ab?

Im kolumbianischen Niemandsland

Vor einem Jahr wurde in Kolumbien der Friedensvertrag unterzeichnet. Mit dem Abzug der Farc ist in vielen Regionen ein Machtvakuum entstanden. Nun kämpfen andere Gruppen um die Vorherrschaft – und das lukrative Geschäft mit Koka.

Eine russische Intrige läuft aus dem Ruder

Überraschend entwickelt sich ein brisanter russischer Justizfall anders als gedacht: Der mächtige Rosneft-Chef Setschin will nicht vor Gericht erscheinen – denn das Gericht tanzt nicht nach seiner Pfeife.

Das Drama in Katalonien beunruhigt auch Gibraltar

Der Kampf der katalanischen Separatisten gegen den spanischen Zentralstaat könnte sich indirekt auch auf das britische Überseeterritorium Gibraltar auswirken. Dort hat man eigentlich schon genug Sorgen wegen des Brexit.

Polizei räumt australisches Flüchtlingslager auf Manus vollständig

Das umstrittene Flüchtlingslager auf der zu Papua-Neuguinea gehörenenden Insel Manus ist komplett geräumt worden. Nach Angaben der Flüchtlinge ging die Polizei dabei mit Gewalt vor.

Irlands Regierung steht vor dem Scheitern

Die Partei Fianna Fail, auf deren Stimmen Ministerpräsident Leo Varadkar angewiesen ist, hat am Donnerstagabend ein Misstrauensvotum gegen die stellvertretende Ministerpräsidentin Frances Fitzgerald angekündigt.

Simbabwes neuer Präsident Mnangagwa wird vereidigt

Der frühere Vizepräsident Robert Mugabes soll das Land bis zu den für 2018 geplanten Wahlen führen. Die Antrittsrede des einstigen Hardliners in der Mugabe-Regierung wird mit Spannung erwartet.

SPD-Spitze zu «Gesprächen mit anderen Parteien» bereit

Nach fast 9-stündigen Beratungen ist weiterhin unklar, ob die SPD von ihrer Absage an eine erneute grosse Koalition in Deutschland abrückt. Sie will jedoch einen Beitrag zur Lösung der Regierungskrise leisten.

CDU und AfD verlieren in neuen Umfragen leicht

Soldaten töten mächtigen Verbrecherboss in Kolumbien

Trumps Ex-Berater will offenbar mit Russland-Ermittlern kooperieren

Die Anwälte Michael Flynns, des früheren Nationalen Sicherheitsberaters des US-Präsidenten, wollen nicht mehr mit den Rechtsvertretern des Präsidenten über den Fall ihres Klienten sprechen.

Syrische Opposition schickt gemeinsame Delegation nach Genf

Die syrische Opposition will mit einer gemeinsamen Delegation an den UNO-Friedensgesprächen in Genf teilnehmen.

Der etwas verlorene Schulz

Martin Schulz beharrt bis jetzt auf der Oppositionsrolle der SPD. Seine Partei lehnt diese Haltung zunehmend ab. Jetzt hat er den Bundespräsidenten zum Gespräch im Schloss Bellevue getroffen.

Seehofer will Zeit gewinnen

Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hat am Donnerstagabend noch keine Namen für die Zukunft der Partei genannt. Stattdessen präsentierte er einen Zeitplan dafür.

Briten sind empört über Kulturhauptstadt-Aus

Seehofer stĂĽrzt ĂĽber sich selbst

Der bayrische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende ordnet seinen Rückzug. Die Intrigen in der Partei sind unschön, aber er bereitete ihnen selbst den Boden.

Ukrainischer SeparatistenfĂĽhrer flĂĽchtet nach Russland

Der Präsident der abtrünnigen «Volksrepublik Luhansk» ist Opfer eines Putsches geworden. Er flüchtete am Donnerstagmittag aus der Ostukraine offenbar nach Russland.

Der Luftkrieg gegen die afghanische Opiumwirtschaft hat begonnen

Amerikanische und afghanische Kriegsflugzeuge haben erstmals Labors zur Veredelung von Opium angegriffen. Dadurch sollen die Taliban ihrer wichtigsten Einkommensquelle beraubt werden.

Viele EU-Partner befĂĽrchten einen Stillstand ohne die Zentralmacht Deutschland

Die Reaktionen zeugen vom ambivalenten Verhältnis Europas zu Deutschland. Man will keine deutsche Hegemonie, hat aber Angst vor deutscher Führungsschwäche.

Seehofer kĂĽndigt Entscheid an - die CSU-Fraktion in MĂĽnchen relativiert

Horst Seehofer, Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef, will nach eigenen Angaben am Abend einen wichtigen Entscheid bekanntgeben. Aus der Fraktion der CSU im Münchner Landtag verlautete nun, man wolle personelle Fragen erst zum nächsten Parteitag Mitte Dezember klären.

Genozid mit Ansage

Hinter den kriminellen Unternehmungen, an denen Ratko Mladic im Bosnienkrieg beteiligt war, stand eine traurige Idee: die eines ethnisch reinen Gemeinwesens.

Regierungspartei sichert Mugabe Straffreiheit zu

Die SPD steht zwischen Oppositionsrolle oder doch wieder einer Koalition mit Merkel

Die deutschen Sozialdemokraten sind uneinig darüber, ob sie sich einer Regierungsbeteiligung wirklich entziehen wollen. Der Parteichef Schulz gerät in die Defensive.

Von Staatsgründern zu Verpönten

Die Dome, die Roma Jordaniens, versuchen unter widrigen Umständen ihre Traditionen und ihre Würde zu bewahren. Eine Reportage.

Hunderttausende von Verdächtigen in den USA erhalten das Recht zum Waffenerwerb

Nach dem Blutbad in einer texanischen Kirche verspricht die Regierung Trump, LĂĽcken im Waffenrecht zu stopfen. In Wirklichkeit hat sie noch vor wenigen Monaten mutmasslichen Kriminellen den Weg frei gemacht, Waffen legal zu erwerben.

Burma und Bangladesh reden ĂĽber die RĂĽcknahme von FlĂĽchtlingen

Burmas Regierung hat es bisher abgelehnt, die Menschen zurückzunehmen, die aus dem Gliedstaat Rakhine nach Bangladesh geflohen sind. Nun haben die Aussenminister der beiden Länder immerhin an einem Tisch gesessen – konkrete Ergebnisse stehen aus.

Ein Video zeigt Versteigerungen von Sklaven in Libyen

Erstmals gibt es verifizierte Videoaufnahmen, die Versteigerungen von Sklaven in Libyen zeigen. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat dazu nun eine Sitzung des Uno-Sicherheitsrates verlangt.

Kein Sonnenschein ĂĽber Korea

Der Konflikt mit Nordkorea soll friedlich gelöst werden: Südkoreas Vize-Vereinigungsminister erklärt die Strategie gegenüber dem Norden.

Militärkolonne aus Donezk drang ohne Widerstand in die «Volksrepublik Luhansk» ein

In der Separatistenhochburg ist ein offener Machtkampf ausgebrochen. Nicht ausgeschlossen ist laut Medienberichte eine Unterwerfung der «Republik »unter dem Oberbefehl der Donezker Zwillingsrepublik.

SPD zwischen Oppositionsrolle oder doch wieder einer Koalition mit Merkel

Die deutschen Sozialdemokraten sind uneinig darüber, ob sie sich einer Regierungsbeteiligung wirklich entziehen wollen. Der Parteichef Schulz gerät in die Defensive.